13.03.2007 - Pressemitteilung & Aktion in Frankfurt am Main:

Klimakatastrophe treibt Elche auf die Straße

Die Folgen des Klimawandels rücken immer näher.
Wie berichtet, ist für Dienstag, den 13. März 2007 bereits eine weltweite Klimaschutzaktion angedroht.

Am 13. März 2007, zwischen 13:00 und 13:05 Uhr, soll weltweit der gesamte Motorverkehr zum Erliegen kommen.

26.02.2007, indymedia: Globaler Aufruf gegen Klimapolitik

Wie aus aktuellen Pressemeldungen hervorgeht, spitzt sich derzeit vor allem die Problematik zu, daß Elche, durch den Klimawandel zu unkontrollierter Vermehrung angeregt, immer häufiger die Straßen bevölkern.

Anfang des Jahres war dies aus Schweden gemeldet worden, inzwischen ist auch Bayern betroffen.

19.01.2007, ORF: Elche werden durch Klimawandel immer dicker

Mit der zunehmenden Klimaerwärmung laufen Elche nach Ansicht von Wissenschaftlern Gefahr, immer dicker zu werden: In milden Wintern finden die Tiere mehr energiereiche Nahrung.  
Dies sagte Erling Solberg vom Norwegischen Institut für Naturforschung der Zeitung "Dagbladet".
Die Änderung des Elch-Speiseplans im Winter könne auch zu einer erhöhten Fruchtbarkeit führen, sagte Solberg der Nachrichtenagentur AFP.

Einiges spricht dafür, daß motorisierte Straßenverkehrsteilnehmer sich auf das massive Verdrängungsvermögen des Elches - in Zukunft vermehrt werden einstellen müssen.

Die Ursache dafür liegt in den langen Bremswegen motorisierter Fahrzeuge einerseits kombiniert mit
dem aufgrund der Fahrzeugbreiten ungenügenden Ausweichvermögen.

Anlässlich der Eröffnung der Filiale eines schwedischen Möbelhauses in Frankfurt am Main am 13.3.2007 ist nicht völlig auszuschließen, daß um 13 Uhr womöglich Elche auch in der Zufahrt zum Parkplatz erscheinen könnten und damit auf diese spezifische Problematik der Klimaerwärmung anschaulich hinweisen würden, jedenfalls ist mit Elchen gerade dort natürlich vermehrt zu rechnen:
an der Parkplatz-Zufahrt des Ikea-Möbelhauses,
Frankfurt-Niedereschbach, Züricher Str. 7, Nähe Bad Homburger Kreuz,
am 13.3.2007 zwischen 13 Uhr und 13.05 Uhr.

Betroffene Autofahrer sollten dabei unbedingt beachten, daß Elche im Unterschied zu anderem Wild unbeirrt auf der Straße stehen bleiben, wenn sich ihnen ein Auto nähert.

Weil Autofahrer in Deutschland an ein vergleichbares Verhalten bisher noch von keiner Seite gewöhnt sind, sollte bei dieser Gelegenheit außerdem das neue Warnschild präsentiert werden,
welches aufgrund der dramatischen Zuspitzung der Situation in Bayern nun umgehend auch in ganz Deutschland eingeführt werden muß und die Verkehrsteilnehmer auf die Gefahr eines Zusammentreffens mit den bis 800 Kilogramm schweren Tieren aufmerksam machen soll.

Bislang sind noch zwei verschiedene Versionen in der Diskussion:

Version "konservativ-altbacken" (.JPG)

Version "jugendlich-flippig" (.JPG)

In Schweden untersucht bereits eine Kommission die komplexen Wechselbeziehungen zwischen Elch und Autofahrer:

19.01.2007, SPIEGEL ONLINE: MYSTERIÖSER ANSTIEG | Schweden rätseln über immer mehr Elch-Unfälle 

Wesentlich scheint dabei zu sein, daß es mindestens zwei Gründe gibt, warum für Elche der Aufenthalt auf Straßen Vorteile bringt:

"Die Elche haben zum einen die Angewohnheit, von Frühling bis Spätsommer in den Morgen- und Abendstunden mitten auf der Straße zu stehen, da sie dort weniger von Mücken, Pferdefliegen, Hirschfliegen und Kriebelmücken gepiesackt werden, zum anderen findet sich im frühen Frühjahr am Straßenrand sehr viel streusalzhaltiges Tauwasser, welches von den Tieren gierig getrunken wird."
Wikipedia: Elch

Vermutlich gibt es weitere Gründe, Straßen als Aufenthaltsort zu bevorzugen. Zum Beispiel ist auf Straßen eine Fortbewegung viel ungehinderter möglich, als im danebenliegenden schwer durchdringlichen Dickicht von Wäldern oder auch Radwegen.

Mit fortschreitender Klimaerwärmung muss all dies ganz unweigerlich auf europäischen Straßen zu einer ebenso dramatisch zunehmenden Verdrängung von Motorfahrzeugen durch Elche führen.
So oder so wird also das individuelle Motorfahrzeug nach und nach aus dem Straßenbild verschwinden.

Es ist alles nur eine Frage der Elche.

depd