autofrei leben! e.V. in München 
   
  
Kontakt: 
  
autofrei leben! e.V.
c/o
Gunhild Preuß-Bayer, Maria Ernst
Wohnen Ohne Auto (WoA, Mitgliedsorganisation bei autofrei leben!)
c/o VCD
Breisacher Str. 12
81667 München
Tel.: +49 - (0)89 - 201 18 98
Fax: +49 - (0)89 - 201 53 13
e-Mail: kontakt [ät] wohnen-ohne-auto [Punkt] de
  
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Aktivitäten & Termine:
  
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Aktuelle Termine:
  
12. - 16. Mai 2010:
2. Ökumenischer Kirchentag (ÖKT)
Das Motto des zweiten Ökumenischen Kirchentags nach Berlin 2003 lautet "Damit ihr Hoffnung habt." autofrei leben! ist mit einem Stand auf der Agora im Themenereich 1 zum Stichwort "Nachhaltig leben, Wirtschaft, Klimawandel" dabei. Sie finden uns in Halle B6 am Stand F12.
  
   
29./30. Mai 2010 und
11./12. September 2010:

Streetlife-Festival & Corso Leopold 2010:
Leopold und Ludwigstraße werden auch 2010 wieder zur „längsten autofreien Flaniermeile der Stadt“. Gemeinsam veranstalten GreenCity und der Corso Leopold e.V. das Streetlife-Festival und den Corso Leopold auf Münchens Prachtboulevards.
  
Weitere Termine bitte bei WoA erfragen (s.o. Kontakt)
  
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Rückblick:
   
PARK(ing) Day 2008:
- Sa, 20.09.2008: PARK(ing) Day Aktionen von GreenCity (Info zu PARK(ing) Day)
    
Europ. Woche d. Mobilität (16.-22.09.) & Europ. Autofreier Aktionstag (22.09.) 2008:
- Fr, 19.09.2008: Kinderfest, Tumblingerstrasse 6 und Tumblingerschule (auch anläßlich des Weltkindertages)
- So, 21.09.2008: Hoffest Riem, Caroline-Herschel-Strasse
   
autofrei leben! beim Streetlife Festival 2005:
  
- Fotos Streetlife Festival 3./4. September 2005
- Fotos Streetlife Festival 18./19. Juni 2005 
  
Presse zum Streetlife Festival September 2005:

Süddeutsche Zeitung, 5.9.2005: "Ein Laufsteg ohne Brumm und Rumm | 200 000 Münchner drängeln sich zwischen Würstelbuden, Tierschützern und dem Friseur für einen guten Zweck"

Zitat:

"[...]
Es ist jedesmal wieder eine Sensation. Da sperrt die Autostadt München eine große, lange Straße für zwei ganze Tage für die Autos - und doch bricht die öffentliche Ordnung nicht zusammen. Streetlife Festival nennt sich das von Greencity organisierte Wunder... und siehe da, der Münchner hat auch Freunde an einer Welt ohne Brumm und Rumm.
[...]
'Autofrei leben!' prangt auf einem Transparent und klingt wie das Ende aller Benzinsorgen. Vor dem Slogan steht Stefanie Bierl [Anmerk.: eines unserer Mitglieder], Mutter dreier kleiner Kinder, und erklärt geduldig den Mehrwert der Autoabstinenz: Das Spritgeld investiert sie in Bioessen. Und weil jeder Radlausflug geplant sein will, garniert die Vorfreude den Trip. Quängelnde Autokinder waren einmal. Ebenso Benjamin-Blümchen-hören im Stau.
[...]"
  
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Autofreies Wohnen ...
   
... allgemeines:
   
Ausführliche Informationen der Münchener Initiative "Wohnen ohne Auto" (WoA):
www.wohnen-ohne-auto.de
  
Zusammenfassungen & Steckbriefe in Autofrei Wohnen:
www.autofrei-wohnen.de/proj-d-riem.html
  
... in der Messestadt Riem:
  
Gesamtareal 556 ha (Stadtrand 7-9 km)
7000 WE + 13000 Arbeitsplätze; das ursprgl. Verkehrskonzept mit einem reduzierten Stellplatzschlüssel (Stpl.: 0,79) und einer Gemeinschaftstiefgarage für das gesamte Wohngebiet wurde bald wieder aufgegeben; trotzdem grundsätzlich die Möglichkeit für autofreie, -arme Wohnprojekte
  
1. Bauabschnitt:
(Stand 21.10.2009)
14 Eigentumswohnungen: Baubeginn 1998, Bezug Sommer 1999,
28 Genossenschaftswohnungen (Wogeno): Baubeginn 1999, Bezug Ende 2000/Anfang 2001
10 Eigentumswohnungen: Baubeginn 2003, Bezug Herbst 2004
  
2. Bauabschnitt:
(Stand 21.10.2009)
Statt einer Gemeinschaftstiefgarage und einem Parkraumkonzept wie im 1. Bauabschnitt sieht der Bebauungsplan wieder eine konventionelle Stellplatzregelung mit Einzeltiefgaragen unter den jeweiligen Gebäuden vor. Autofreies Wohnen wird nicht unterstützt. Frauenwohnen hat aber eine Sonderregelung zum stellplatzreduzierten Bauen.
  
FrauenWohnen Riem
Wohnanlage der Genossenschaft FrauenWohnen in der Messestadt Riem (Ost), Ingeborg-Bachmann-Straße 26-28.
Die Wohnanlage (fertiggestellt Herbst 2006) hat 49 Wohneinheiten, ein Gästeappartement, Büro, Gemeinschaftsräume, Tiefgarage. Umweltfreundlich sind der Passivhausstandard (KFW 40- Haus) und ein reduzierter Stellplatzschlüssel.
Die Stadt München hat einen reduzierten Stellplatzschlüssel von 0,4 genehmigt, d.h. es mussten nur 40% der vorgeschriebenen Stellplätze gebaut werden. Doch besteht die vertraglich festgelegte Pflicht, sofort auf 100% nachzurüsten, wenn die Anzahl der Autos in der Wohnanlage um auch nur ein Auto den genehmigten Stellplatzschlüssel von 40% überschreitet.
Die technische Machbarkeit der Nachrüstung musste nachgewiesen werden. Die Garage ist so ausgehoben, dass ein nachträglicher Einbau von Duplexstellplätzen ohne Probleme möglich ist. Außerdem mussten 100.000.- Euro als Sicherheit für die Finanzierung der Nachrüstung als Grundschuld eingetragen werden.
Bisher haben die Bewohnerinnen von FrauenWohnen lediglich 10 Autos. Das heißt, selbst ein Stellplatzschlüssel von 20% wäre ausreichend gewesen.
  
3. Bauabschnitt:
(Stand 21.10.2009)
Die Fa. NEST Passivhaus erstellte ein weiteres Mehrfamilien-Passivhaus, wo Wohnungen auch ohne Stellplatz erworben werden konnten. Die Anlage wurde 2007 bezogen.
  
Die Genossenschaft Wagnis baut fünf Häuser mit 95 Wohnungen, Gemeinschaftsräumen und Nachbarschaftscafe. Die ersten Wohnungen werden gerade bezogen.
Vorerst müssen nur 62 Stellplätze gebaut werden, die zudem teilweise so mit Fenstern zum Hof geplant sind, dass hier, wenn kein Bedarf an Stellplätzen ist, vielfältig anderweitig nutzbare Räume entstehen.
  
4. Bauabschnitt:
(Stand 21.10.2009)
Der Bebauungsplan wird derzeit überarbeitet. Wohnen ohne Auto soll auch in diesem letzten Bauabschnitt wieder grundsätzlich möglich sein. Wann die Grundstücke in den Verkauf kommen, ist derzeit noch nicht absehbar.
  
  
... am Ackermannbogen:
(Stand 21.10.2009)
  
Seit Planungsbeginn bestand bei den Bauprojekten großes Interesse an autofreiem bzw. -armen Wohnen. In Kooperation mit WoA fanden zahlreiche Treffen und Gespräche mit städtischen Vertretern statt. Leider wurde aber dennoch im 1. Bauabschnitt seitens der Stadt keine Stellplatzreduzierung genehmigt. Jedoch ist es Wagnis e.G. gelungen, eine zehnjährige Aussetzung für die Fertigstellung eines Teils der Stellplätze zu erreichen. Als Sicherheit musste eine Bankbürgschaft erbracht werden. Der Umgang mit den darüber hinaus noch überflüssigen Tiefgaragenplätzen wird - wie auch von den BewohnerInnen im Passivhaus - intern geregelt. Inzwischen wird die andersartige Nutzung eines Teils der Tiefgarage mit Bundesmitteln gefördert.
  
Während in den Bauabschnitten 2 und 3 auofreiem Wohnen seitens der Stadt keine Möglichkeiten eingeräumt wurden, versucht die Initiative Wohnen ohne Auto derzeit im 4. Bauabschnitt eine Bauherrengemeinschaft aufzubauen und ein Grundstück zu bekommen.
  
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letzte Aktualisierung: 10.05.2010